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Aus dem AlltagAnzeige

Überall war von Börse und Charts die Rede. Mit 53 nahm sich ein Leser einen Samstagnachmittag Zeit, um zu verstehen, wie Trading nach klaren Regeln überhaupt funktioniert

Rote Zahlen, grüne Zahlen, Kurven mit Pfeilen: Jahrelang war das nur Hintergrundrauschen. Ein kostenloses 30-Minuten-Training mit einem Live-Beispiel gab ihm einen ersten Überblick – und viele neue Fragen.

Von der RedaktionLesezeit: 5 Min.Aktualisiert heute
„Ich hörte es überall.
Eines Tages dachte ich: Ich will es verstehen.“
Thomas K., 53, Verwaltungsangestellter in Köln
Ein Mann sitzt an einem Samstagnachmittag am Tisch, vor sich einen Laptop mit einem Online-Training und eine Tasse TeeFoto 1images/hero.jpg
Vorschlag: Mann zu Hause am Tisch mit Laptop und Tee
Ein Samstagnachmittag, eine Tasse Tee und ein Online-Training.

Thomas K. hört seit Jahren von der Börse. Im Radio beim Rasieren („Der DAX schloss heute mit …“), in den Schlagzeilen auf dem Handy, beim Essen mit Freunden, an der Kaffeemaschine im Büro. Rote Zahlen, grüne Zahlen, Diagramme mit Pfeilen. Er nickte immer. Er fragte nie nach.

An einem Samstagnachmittag um 16:30 Uhr – das Haus war still, neben ihm eine Tasse Tee und ein paar freie Stunden, die in seinem Kalender selten sind – fiel ihm etwas Merkwürdiges auf: Mit 53 Jahren hatte er sein halbes Leben lang von der Börse gehört und konnte trotzdem nicht klar erklären, warum ein Kurs steigt oder fällt, was ein Trend ist oder was Menschen meinen, wenn sie von „Trading“ sprechen. „Es war, als würde ich ein Lied in einer Sprache hören, die ich nicht spreche“, sagt er. An diesem Nachmittag beschloss er, die Sprache zu lernen.

I

Das Hintergrundrauschen

Samstag · 16:45 Uhr

Thomas hält sich nicht für unaufmerksam. Er führt seine Finanzen ordentlich und liest bei fast allem genau nach. Aber die Börse klang für ihn wie eine Welt mit eigenem Fachjargon, gesprochen von Leuten mit großer Selbstsicherheit, die aussahen, als hätten sie es schon bei der Geburt gewusst.

Wenn er online suchte, fand er immer eines von zwei Dingen: unverständlichen Fachjargon oder Versprechen, die zu gut waren, um wahr zu sein. Beides half ihm nicht. Er wollte keinen Trick und keine Prognose. Er wollte verstehen, wie es funktioniert – so, als würde man endlich die Motorhaube öffnen, um zu sehen, was im Auto steckt.

„Ich wollte nicht raten. Ich wollte verstehen.“Thomas K. über den Tag, an dem er anfing
Ein Mann im Büro, nachdenklich, während Kollegen vor einem Bildschirm mit Kursdiagrammen sprechenFoto 2images/story-2.jpg
Vorschlag: Mann im Büro, nachdenklich, Kollegen im Hintergrund
II

Ein kostenloses Training von 30 Minuten

Samstag · 17:20 Uhr

Je länger er suchte, desto öfter stieß er auf ein Wort, das ihm fremd und zugleich anziehend vorkam: Trading. Und auf eine Frage, die ihn nicht losließ: Lässt sich der Markt nach klaren Regeln lesen, statt nach Bauchgefühl? Für einen Mann, der gern genau nachliest und weiß, woran er ist, klang das nach seiner Art zu denken.

Also suchte er etwas Überschaubares, das nicht gleich Geld kostete und das er an einem Nachmittag ansehen konnte. Unter mehreren Angeboten fiel ihm eines auf, weil es nichts im Voraus verlangte: ein kostenloses Online-Training mit dem Titel „DMT-Strategie“ von Florian Sondershausen, der sich als hauptberuflicher Trader vorstellt.

Laut der Angebotsseite dauert das Training 30 Minuten und zeigt an einem Live-Trading-Beispiel Schritt für Schritt, wie man in den Finanzmarkt einsteigt und die DMT-Strategie versteht – unabhängig vom Zeitbudget und von den Vorkenntnissen.

Wie viel Zeit braucht man dafür wirklich?

Neugierig machte ihn ein Satz auf der Angebotsseite: Laut dem Anbieter lässt sich Trading mit 60 bis 90 Minuten täglich in den Alltag integrieren. Ob das zu seinem Leben passt, wusste Thomas nicht. Das wollte er im Training herausfinden.

III

Was er nach und nach verstand

Am Abend und in den Wochen danach

Zu Florian Sondershausen nennt die Angebotsseite knapp zehn Jahre Erfahrung am Finanzmarkt und die Rolle des Geschäftsführers der Sondershausen Media GmbH. Außerdem spricht sie von „über 4.700 Teilnehmern“. Laut der Seite geht es in dem Training um vier Dinge:

Die DMT-StrategieLaut Anbieter wird sie an einem Live-Trading-Beispiel Schritt für Schritt gezeigt.
AlltagstauglichkeitTrading soll sich laut Anbieter mit 60 bis 90 Minuten täglich in den Alltag integrieren lassen.
Drei Marktphasen und RisikoStrategien für steigende, fallende und seitwärts laufende Märkte – und wie man laut Anbieter sein Risiko begrenzen kann.
Fehler und Fremdkapital-ProgrammeTypische Anfängerfehler kennen und verstehen, wie Fremdkapital-Programme funktionieren und welche Regeln dort gelten.

Thomas sah sich das Training noch am selben Abend an, ein Notizbuch neben sich. Am besten gefiel ihm, dass die Begriffe an einem konkreten Beispiel erklärt wurden. „Plötzlich war ein Chart kein Zahlenrätsel mehr, sondern ein Bild davon, was Menschen gerade erwarten“, erzählt er lachend.

Ein Mann sieht sich ein Online-Training am Laptop an und macht sich Notizen in einem NotizbuchFoto 3images/story-3.jpg
Vorschlag: Mann sieht das Training am Laptop, Notizbuch daneben

Der Rest kam in den Wochen danach, beim Nachschlagen und Ordnen seiner Notizen. Das Erste, was er sich klarmachte, war das Einfachste – und es überraschte ihn gerade deshalb, nie darüber nachgedacht zu haben: Eine Aktie ist ein kleines Stück eines Unternehmens. Wenn eine Bäckerei in 100 Teile geteilt wird und man eines kauft, gehört einem ein Hundertstel dieser Bäckerei, ihres Ofens und ihrer Gewinne. Große Unternehmen machen dasselbe, nur mit Millionen von Anteilen und einem Markt, auf dem diese Anteile jeden Tag gekauft und verkauft werden.

In 30 Sekunden erklärt

  • Aktie: ein Anteil an einem Unternehmen. Wer sie besitzt, ist Miteigentümer – auch wenn es nur ein winziger Teil ist.
  • Börse: der Ort, heute digital, an dem diese Anteile gekauft und verkauft werden. Der DAX zum Beispiel ist ein Index, der 40 der größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands zusammenfasst.
  • Trading: das häufige, kurzfristige Kaufen und Verkaufen, um von Kursschwankungen zu profitieren. Es unterscheidet sich vom langfristigen Anlegen – und es kann zu Verlusten führen.

Das Zweite war zu verstehen, warum Kurse steigen und fallen. „Ich dachte, irgendjemand zieht die Fäden“, erzählt er. Die Wirklichkeit ist, wie er nach und nach lernte, alltäglicher: Der Kurs ist das, was andere heute bereit sind, dafür zu zahlen. Wollen mehr Menschen kaufen als verkaufen, steigt er; ist es umgekehrt, fällt er. Interessant ist, was Menschen dazu bringt, kaufen oder verkaufen zu wollen.

Vier Hinweise, warum sich ein Kurs bewegt

  • Die Ergebnisse des Unternehmens: Verdient es mehr als erwartet, weckt das oft Interesse; verdient es weniger, kühlt es ab.
  • Die Erwartungen: Der Markt schaut nicht nur auf die Gegenwart, sondern auf das, was er für die Zukunft erwartet.
  • Die Nachrichten: ein neues Produkt, ein Wechsel im Vorstand, eine neue Vorschrift oder ein Problem in einer Branche.
  • Die allgemeine Stimmung: Manchmal wird aus Begeisterung gekauft und manchmal aus Angst verkauft, obwohl sich das Unternehmen nicht verändert hat.

Das Dritte war zu sehen, wie sich der Markt verhält – was ihn fast noch mehr faszinierte als der Rest. Er entdeckte, dass Auf und Ab zum normalen Funktionieren gehören, dass sich die Kurse im Alltag viel stärker bewegen als die Unternehmen dahinter und dass der Blick auf eine Woche ein anderes Bild zeigt als der Blick auf zehn Jahre. „Der Markt ist keine gerade Linie“, fasst er zusammen. „Er ist eher ein Thermometer für die Stimmung vieler Menschen gleichzeitig.“

Drei Marktphasen

  • Aufwärtstrend: Die Kurse steigen über einen längeren Zeitraum insgesamt.
  • Abwärtstrend: Die Kurse fallen über einen längeren Zeitraum insgesamt.
  • Seitwärtsphase: Die Kurse schwanken in einer Spanne, ohne klare Richtung.

Das Vierte war die Idee hinter dem Wort, das ihn zum Training gebracht hatte: Trading nach klaren Regeln. Er verstand, dass ein „System“ im Kern bedeutet, vorher festzulegen, wann man einsteigt, wann man wieder aussteigt und wie viel man höchstens zu verlieren bereit ist – statt im Moment aus dem Bauch zu entscheiden. „Das passt zu mir“, sagt er. „Ich mag Regeln, die ich vorher lesen kann.“

Begriffe, die er nachschlug

  • Chart: die grafische Darstellung eines Kursverlaufs über die Zeit – die Kurven und Pfeile, die ihm so lange fremd waren.
  • Stop-Loss: eine Order, die eine Position automatisch schließt, wenn ein vorher festgelegter Verlust erreicht ist.
  • Hebel: Mit geliehenem Kapital lassen sich größere Positionen bewegen als mit dem eigenen Geld. Gewinne wie Verluste werden dadurch verstärkt.

Er nahm es nicht als Anleitung, sondern als Lernmaterial. Er schrieb sich alle Begriffe auf, die er nicht kannte, und behielt eine Liste offener Fragen – etwa, wie hoch die Verluste im schlechtesten Fall ausfallen können. Echtes Geld setzt Thomas bisher nicht ein. „Das Training hat mir gezeigt, wo ich anfangen kann. Das Denken bleibt meine Aufgabe.“

Kuriosum

Wenn Händler von „Bullen“ und „Bären“ sprechen, meinen sie steigende und fallende Märkte: Der Bulle stößt die Hörner nach oben, der Bär schlägt die Pranke nach unten – so lautet jedenfalls die gängige Eselsbrücke. Woher die Begriffe genau stammen, ist unter Historikern umstritten.

Wichtiger Hinweis

Die Erklärungen auf dieser Seite sind eine vereinfachte Einführung zu Informationszwecken. Das Training gibt die Sicht des Anbieters wieder. Es ist keine persönliche Anlageberatung, und Thomas’ Geschichte ist eine inszenierte Erzählung, kein Ergebnis, mit dem man rechnen kann. Trading ist mit einem hohen Verlustrisiko verbunden und kann bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen; viele Privatanleger verlieren beim kurzfristigen Handel Geld. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige.

IV

Was sich geändert hat (und was nicht)

Heute

Thomas hat kein Geheimnis entdeckt und verspricht keine Ergebnisse. Was sich verändert hat, ist einfacher: Er versteht jetzt, wovon die Rede ist, wenn über Märkte, Trends und Risiko gesprochen wird – und dass „klare Regeln“ im Trading nicht dasselbe sind wie ein Erfolgsversprechen. Was früher Hintergrundrauschen im Radio, auf dem Handy und im Büro war, sind jetzt Gespräche, denen er folgen kann und zu denen er manchmal sogar etwas beitragen kann.

Er liest Wirtschaftsnachrichten mit anderen Augen, stellt Fragen, statt zu nicken, und hat angefangen, Freude an einem Thema zu haben, das ihm früher lästig war. „Ich lerne weiter“, gibt er zu. „Und das Beste ist, dass es mir nicht mehr peinlich ist, nachzufragen.“ Was er mit dem Gelernten macht, entscheidet er selbst.

Ein Mann erklärt Kollegen etwas vor einem Bildschirm mit KursdiagrammenFoto 4images/story-4.jpg
Vorschlag: Mann erklärt Kollegen etwas, entspannt und lächelnd

Wenn Ihnen etwas an seiner Geschichte bekannt vorkommt: Das Training wird laut Angebotsseite kostenlos angeboten.

Online-Training · 30 Min.DMTDMT-STRATEGIEFlorian Sondershausen
Trainingsangebot

DMT-Strategie – Online-Training

30 Minuten mit Live-Trading-Beispiel
0 €laut Anbieter kostenlos
  • Online-Training von 30 Minuten mit Live-Trading-Beispiel (laut Anbieter)
  • Kostenlos laut Anbieter
  • Abgefragt werden Vorname, Nachname, E-Mail und Telefonnummer
Sie werden zur Seite des Anbieters weitergeleitet, um sich für das Training anzumelden.
1Sie klicken auf den Button und geben Ihre Daten an.
2Sie werden zur Seite des Anbieters weitergeleitet und melden sich dort für das Training an.
3Das Training dauert laut Anbieter 30 Minuten – genug für einen ersten Eindruck.

Fragen unserer Leser

Ist es wirklich kostenlos?
Laut der Angebotsseite ist das Online-Training kostenlos. Im Anschluss kann der Anbieter weitere Informationen oder Angebote präsentieren.
Ist das eine Anlageberatung?
Nein. Es ist die Sicht eines Anbieters und eine inszenierte Geschichte. Bevor Sie handeln, bewerten Sie Ihre persönliche Situation und ziehen Sie bei Bedarf einen zugelassenen Berater hinzu.
Kann ich Geld verlieren?
Ja. Trading ist mit Risiken verbunden, bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Vergangene Wertentwicklungen sind kein Garant für künftige Ergebnisse. Auf dieser Seite wird kein Gewinn versprochen.
Was passiert mit meinen Daten?
Die Daten aus dem ersten Formular (Vorname, Nachname, E-Mail und Telefonnummer) erhält LUP Inmobiliaria. Das Unternehmen verwendet sie, um Ihre Anfrage zu bearbeiten und – mit Ihrer Einwilligung – um Ihnen Informationen zu diesem Angebot zu senden. Die Daten, die Sie auf der Seite des Anbieters eingeben, verarbeitet der dort im Impressum genannte Betreiber (laut Impressum die Haag Sondershausen Consulting GmbH in Koblenz).
Wer steckt hinter dem Training?
Florian Sondershausen, der sich auf der Angebotsseite als hauptberuflicher Trader und Geschäftsführer der Sondershausen Media GmbH vorstellt. Als Betreiber der Seite nennt das Impressum die Haag Sondershausen Consulting GmbH in Koblenz.
Wie lange dauert das Training?
Laut der Angebotsseite 30 Minuten.
Brauche ich Vorkenntnisse?
Laut Angebotsseite ist das Training unabhängig vom Zeitbudget und von den Trading-Kenntnissen gedacht, also auch für Einsteiger.
Was sind Fremdkapital-Programme?
Die Seite nennt als Thema, wie Fremdkapital-Programme funktionieren und welche Regeln dort gelten.
Kostenloses Online-TrainingDMT-Strategie · 30 Minuten